50 Jahre Gerhard Schubert

Mit der Verwirklichung der Vision von Gerhard Schubert in den 1960er Jahren, Verpackungsmaschine mithilfe von Standardkomponenten zu bauen, bietet Schubert heute die flexibelsten Verpackungsanlagen am Markt. Mit den TLM-Maschinen lassen sich Pharmaprodukte wie Vials, Devices, Faltschachteln oder BFS-Produkte unter Einhaltung von Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit und Produktionssicherheit effizient verpacken.

Im Gründungsjahr 1966 brachte die Gerhard Schubert GmbH die erste Schachtelaufrichte- und Klebemaschine (SKA) auf den Markt. Die nächste Innovation folgte bald mit der ersten Baukastenmaschine SSB (Schubert-Sondermaschinen-Baukasten) zum Befüllen und Verschließen von Schachteln per Top-Loading. Mit diesem modularen Konzept prägte Schubert den Verpackungsmaschinenbau maßgeblich.

Schon ab den 1970er Jahren arbeitete Gerhard Schubert an der Vision, mithilfe von Robotik eine maximale Flexibilisierung der Verpackungsvorgänge zu erzielen. Den weltweit ersten Verpackungsroboter ROBY präsentierte Schubert 1981. Der Durchbruch der roboterbasierten Verpackungsmaschine gelang 1987 mit der Entwicklung des Pick-and-Place-Roboters SNC-F2.

Modularität für höchste Flexibilität

Heute ermöglichen die 7 Grundmodule einen flexiblen Maschinenaufbau, in dem alle Funktionen wie Zuführen, Füllen, Schließen, Etikettieren und Palettieren vereint werden können. Basis der TLM-Maschinen bilden neben der VMS-Steuerung die Zwei-, Drei- und Vier-Achs-Roboter, Bilderkennungssysteme sowie das Transmodul. Dieser schienenbasierte Roboter ist jederzeit nachverfolgbar und damit ebenso die Produkte, die er befördert. Das Transmodul schafft so die Voraussetzung für eine schnittstellenfreie Track-and-Trace-Lösung und für eine schonende Handhabung der Produkte.

Mehrwert durch Pharma-Kompetenz

Seit mehr als 2 Jahren steht Schubert-Pharma als eigene Marke für den Pharmasektor. In diesem Kompetenzteam bestehend aus Experten der Gerhard Schubert GmbH und Schubert-Tochter SPS Schubert Packaging Systems (vormals IPS) ist das Verpackungs-Know-how aus Maschinenbau und Engineering mit dem Wissen um die Anforderungen der Pharmaindustrie vereint.

Die Schubert-Gruppe startete bereits 2005 mit den ersten Anlagenkonzepten für Verpackungslinien mit „Track&Trace“-Funktionalität. Heute hat Schubert-Pharma viele Projekte mit individualisierter Datenverfolgung und Kennzeichnung für verschiedene Pharmahersteller sowie unterschiedlichste Produkte und Verpackungsformate erfolgreich umgesetzt. Das Team erstellt GMP-/FDA-gerechte Anlagenkonzepte für alle Prozessschritte, von der Übernahme der Primärverpackung bis zur versandfertigen Palette.

Ein neueres Projekt realisierte Schubert-Pharma für die Nephron Pharmaceuticals Corporation (USA). Das Team entwickelte den Verpackungsprozess und übernahm die gesamte Linien-Abwicklung im Bereich Sekundärverpackung. Für die Handhabung der Produkte vor dem Autoklaven, ihre Aufpalettierung in Trays und auf Sterilisationspaletten bot lediglich Schubert-Pharma eine geeignete Anlage am Markt.

Für Nephron entwickelte und realisierte Schubert-Pharma den Sekundärverpackungsprozess der gesamten Linie (Quelle: Gerhard Schubert GmbH).

Weitere Informationen:

Schubert-Pharma
Werner-von-Siemens-Str. 12
74564 Crailsheim
Telefon +49 (0)79 51 494-0
e-mail: schubert-pharma@
schubert-packaging-systems.com
www.schubert-pharma.com

TechnoPharm 2016, Nr. 3, Seite 183